Erfahrungsbericht von Tobias Lienesch

ehemaliger Praktikant der FIDES Unternehmerberater

Tobias Lienesch studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück und hat für 6 Wochen ein Praktikum bei den FIDES Unternehmerberatern absolviert.

Wie sind Sie auf das Praktikum bei den FIDES Unternehmerberatern aufmerksam geworden?

Auf ein Praktikum bei den FIDES Unternehmerberatern bin ich auf einer Firmenkontaktmesse in Osnabrück aufmerksam geworden. Ich wollte gerne ein Praktikum im Bereich der Unternehmensberatung absolvieren, um neben meinem Studium erste praktische Erfahrungen sammeln zu können. Dabei stieß ich beim Durchblättern der Broschüre der Firmenkontaktmesse auf FIDES, die neben den unternehmerischen Beratungsleistungen auch noch im Bereich der IT-Beratung tätig ist. Da ich im Studium nebenbei als Tutor im Bereich Wirtschaftsinformatik tätig war, wurde ich besonders aufmerksam. Mit FIDES sah ich dabei die optimale Möglichkeit, praktische Einblicke in diese beiden Interessensbereiche zu erlangen. Nach einigen kurzen Gesprächen mit Mitarbeitern von FIDES auf der Messe habe ich mich dann auch gleich für ein Praktikum beworben.

Warum haben Sie sich für das Praktikum bei den FIDES Unternehmerberatern entschieden?

Der Bereich der Unternehmerberatung ist ein unglaublich vielfältiges und spannendes Tätigkeitsgebiet. Als Berater erhält man die nahezu einmalige Möglichkeit, verschiedenste Unternehmen und Geschäftsmodelle aus einer „unternehmerischen Perspektive“ kennenlernen zu können. Gerade für einen Berufseinsteiger wie mich, ist das natürlich sehr attraktiv. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, in jungen Jahren bereits diverse Lernerfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen zu sammeln. Aufgrund dessen wollte ich unbedingt ein Praktikum in diesem Tätigkeitsfeld absolvieren, um möglichst wertvolle Erfahrungen mitnehmen zu können.

FIDES überzeugte mich dabei durch mehrere Aspekte. Wie bereits erwähnt, bot FIDES mir die Möglichkeit, über den spannenden Bereich der Unternehmerberatung hinaus Einblicke in die IT-Beratung zu erlangen. Aufgrund meiner Affinität zu IT-Themen war dies eine ganz besondere Möglichkeit, um mein Interesse zu betriebswirtschaftlichen sowie IT-relevanten Fragestellungen in diesem Praktikum zu intensivieren. Mein Bewerbungsgespräch räumte dann auch die letzten Zweifel aus dem Weg. Wenn man noch nicht so viel Praxiserfahrung hat, befürchtet man oft, lediglich für die typischen „Praktikantenaufgaben“ verantwortlich zu sein. Herr Kersten machte allerdings im Bewerbungsgespräch von Anfang an deutlich, dass ich während meines Praktikums an diversen Aufgaben mitarbeiten und auch Verantwortung übertragen bekommen würde, was sich auch im Nachhinein als absolut zutreffend herausstellte.

Wie verlief Ihr Einstieg in das Praktikum?

Der Einstieg in mein Praktikum hätte kaum besser laufen können. Da es mein erstes richtiges Praktikum war, war ich selbstverständlich anfangs noch sehr nervös. Diese Nervosität legte sich dann aber schnell als ich meine neuen Kollegen kennenlernte. Alle waren sehr freundlich und so fühlte ich mich von Anfang an gut aufgenommen. Dabei half mir nicht nur die offene Art meiner Kolleginnen und Kollegen, sondern insbesondere auch in den Anfangstagen die enge Zusammenarbeit mit Herrn Wiemker und Frau Frömming. Auch meine anderen Kollegen nahmen sich immer wieder gerne die Zeit, mir Dinge zu erklären und zu zeigen. Obwohl gerade zu Beginn vieles neu war, konnte ich so die ersten Aufgaben erfolgreich bewältigen. Nach den ersten Tagen wurde ich dann auch umgehend in die Projekte integriert.

Welche Aufgaben haben Sie im Laufe des Praktikums übernommen?
Während meines Praktikums durfte ich diverse Aufgaben übernehmen. Besonders gefallen hat mir dabei, dass viele der Aufgaben auf der Schnittstelle zur Wirtschaftsprüfung sowie zur IT-Beratung lagen. Im Wesentlichen arbeitete ich an zwei Projekten mit. Zum einen begleitete ich ein M&A Projekt, in dem es um den Verkauf eines in die Insolvenz geratenden Unternehmens ging. Bei diesem Projekt arbeitete ich eng mit Frau Frömming zusammen, die mich jederzeit unterstützte und sich dabei sehr viel Zeit für mich nahm. So konnte ich viele spannende Einblicke in den Ablauf einer M&A Transaktionen gewinnen. Unter anderem führte ich ausführliche Marktrecherchen durch. Außerdem war ich der zentrale Ansprechpartner für Interessenten bei Fragen oder Interesse an dem insolventen Unternehmen. Es war wirklich hochinteressant zu sehen, wie so ein Verkauf eines Unternehmens in der Praxis gehandhabt wird. Gerade die Komplexität eines solchen Vorgangs war mir vorher nicht bewusst. Es war sehr eindrucksvoll, das Ganze einmal hautnahe mit zu erleben.

Zusätzlich durfte ich in einem eigenständigen Projekt an der Einführung eines Projektmanagementtools mitwirken. Dabei analysierte ich ein vorausgewähltes Tool auf dessen Eignung in Bezug auf die gestellten Anforderungen. Zudem durchsuchte ich den Markt nach Alternativen sowie Erweiterungen, um das Tool möglichst genau auf die Bedürfnisse von FIDES abstimmen zu können. Zum Abschluss meines Praktikums durfte ich meine Ergebnisse dem Team vorstellen. Auf Grundlage meiner Präsentation sowie einer anschließenden Diskussion wurde die Umsetzung eines solchen Tools weiter intensiviert.

Wie war es für Sie so ein Projekt komplett eigenständig durchzuführen?

Anfangs war es natürlich etwas ungewohnt, ein solches Projekt eigenständig zu bearbeiten, gerade weil ich als „Einsteiger“ nicht zu 100% über jegliche Anforderungen im Bilde war. In der ersten Zeit diskutierte ich daher mit diversen Kollegen die Anforderungen an ein solches System. Mit der Zeit schärfte sich dadurch mein Bild von den Erwartungen an das Tool. Auf diese Anforderungen hin untersuchte ich anschließend das vorhandene System und spielte ganz konkret diverse Einsatzmöglichkeiten durch. Dabei hat es mir viel Spaß gemacht, eigenverantwortlich Vorgehen und hierbei auch meine Meinung jederzeit mit einfließen lassen zu können, hat mir sehr Spaß gemacht. Auch meine Kollegen zeigten sich jederzeit offen gegenüber Anregungen von mir. Die abschließende Präsentation meiner Ergebnisse inklusive anschließender Diskussion rundete das Projekt ab.

Hatten Sie weitere Gelegenheiten bei Kundengesprächen und Workshops dabei zu sein?

Ja, auch diese Gelegenheit bot sich für mich während des Praktikums. Im Rahmen des M&A Projekts durfte ich zusammen mit Frau Frömming dem zu verkaufenden Unternehmen einen Besuch abstatten. Es war sehr interessant, das Umfeld sowie einige Mitarbeiter des Unternehmens kennenlernen zu dürfen, nach dem ich die Wochen zuvor diverse Zahlen zum Unternehmen sehen durfte. Dabei wurde ich immer persönlich vorgestellt und nicht nur wie ein „Praktikant“ behandelt. Auch Fragen und Anregungen meinerseits wurden von Frau Frömming sehr geschätzt. Die Gelegenheit, an Workshops teilzunehmen, bot sich mir während des Praktikums leider nicht. Dafür war aber hauptsächlich die Dauer des Praktikums verantwortlich.

Und wie ist Ihr Fazit nach dem Praktikum? Möchten Sie Ihre Karriere in der Unternehmerberatung beginnen?

Mein Fazit fällt durchweg positiv aus. Wie eingangs bereits erwähnt, habe ich mich bei der FIDES jederzeit gut aufgenommen gefühlt. Gerade die intensive Betreuung war unglaublich hilfreich, vor allem, wenn man, so wie ich, sein erstes richtiges Praktikum absolviert. Auch das Berufsfeld würde mich später sehr reizen. Es ist enorm lehrreich als Berater das Unternehmen aus einer „unternehmerischer Perspektive“ kennenlernen zu dürfen. Die Erfahrungen die man daraus mitnimmt, helfen dabei, das Unternehmen als Ganzes zu verstehen und nicht nur aus dem Blickwinkel einer spezifischen Fachrichtung zu betrachten. Das man dabei in Kontakt mit verschiedensten Unternehmen sowie Geschäftsmodellen kommt, ist natürlich ein zusätzliches Plus. Dennoch habe ich mir nach dem Abschluss meines Praktikums dazu entschieden, erst mal noch einen Masterabschluss machen zu wollen. Unabhängig davon kann ich jedem, der im Bereich der Unternehmerberatung tätig sein möchte, aus meiner Erfahrung heraus empfehlen, ebenfalls bei FIDES ein Praktikum zu machen.

Danke.