Erfahrungsbericht von Christoph Träger

Steuerberater, FIDES Wirtschaftsprüfer

Herr Träger, wie verlief ihr Einstieg als Prüfungsassistent bei FIDES?

Mein Einstieg bei FIDES war geprägt durch viele positive, breitgefächerte Lernerfahrungen und dem Gefühl, von Anfang an ein fester Bestandteil des Unternehmens zu sein.

Der erste Tag stand unter dem Motto „Willkommen bei FIDES“. Im Rahmen dieser Veranstaltung, durch die einer der Partner persönlich führte, hatte ich die Gelegenheit neben der Geschichte von FIDES und den wichtigsten organisatorischen Belangen meine neuen Kollegen und andere Neueinsteiger direkt näher kennen zu lernen.

Die darauffolgenden ersten Arbeitswochen waren geprägt durch das interne Ausbildungsprogramm von FIDES. Das Besondere an diesen Schulungen ist, dass die Theorie ganz praktisch von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen vermittelt wird.

Im Anschluss an die Schulungszeit begann die eigentliche Arbeit bei unseren Mandanten vor Ort. Integriert in das Team meiner ersten Jahresabschlussprüfung, fühlte ich mich von Anfang wohl und bestens für meine ersten Herausforderungen gewappnet. Mir wurden schon früh einzelne Bereiche komplett übertragen. Das hat mir auf jeden Fall viel Erfahrung und schnell die ersten Erfolge beschert.

Bereits nach wenigen Monaten war ich das erste Mal allein für eine Prüfung verantwortlich. Durch den großzügigen Vertrauensvorschuss des verantwortlichen Partners und mit Hilfe der Unterstützung einer erfahrenen Kollegin konnte ich mich trotz anfänglicher Nervosität zügig und sicher einarbeiten. Ich denke, an dieser Herausforderung bin ich sehr gewachsen, und nach Abschluss der Prüfung war ich wirklich stolz, meinen ersten persönlichen Beitrag zum Erfolg von FIDES geleistet zu haben.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Tätigkeit?

Besonders spannend finde ich, dass ich schon als Prüfungsassistent unglaublich tiefe Einblicke in viele, sehr verschiedene Unternehmen erhalte. Von der Logistikbranche, über sämtliche öffentliche Einrichtungen bis zum produzierenden Gewerbe – alles ist dabei.

Mich reizt außerdem, das analytische, theoretische Denken aus der Uni endlich in Kontext gesetzt zu sehen und zu begreifen, wie sich komplexe wirtschaftliche Entwicklungen in simplen Zahlen widerspiegeln.

Die maximale Gestaltungsfreiheit innerhalb rechtlich festgesetzter Normen eigenständig zu finden und damit den Erfolg der Mandanten aktiv beeinflussen und unterstützen zu können, fordert ein ausgeprägtes Geschick und motiviert mich jeden Tag.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Gar nicht wegzudenken: Mein Laptop, mein Handy und der gute alte Filterkaffee.

Der Arbeitsalltag findet sowohl direkt bei den Mandanten vor Ort, als auch bei FIDES selbst statt und ist meist ein guter Mix aus Tagesgeschäft und spezifischen Fragestellungen. Tatsächlich bedingt dieser Mix auch, dass kein Tag dem anderen gleicht. Manch einer mag das Arbeitsfeld Prüfungsassistenz vielleicht mit Trockenheit verknüpfen, tatsächlich ist es überraschend kommunikativ: Sowohl die Zusammenarbeit mit den Mandanten als auch mit den Kollegen lebt von der Kommunikation zu- und miteinander.

Was muss man Ihrer Meinung nach für einen Berufseinstieg in der Wirtschaftsprüfung mitbringen?

Man braucht definitiv ein gewisses betriebswirtschaftliches Grundverständnis, das man aber nicht ausschließlich in einem BWL-Studium generieren kann, sondern generell in jedem wirtschaftsnahen Studium. Ein gutes analytisches Denkvermögen und ein ausgeprägtes Zahlenverständnis sind für die Arbeit unerlässlich und ermöglichen erst, Zusammenhänge übergreifend und im Detail erkennen zu können. Ein breites Interesse für jedes einzelne Geschäftsfeld der Mandanten ist aus meiner Sicht die Basis für jede gute Prüfung.

Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit, einhergehend mit der Bereitschaft, eigene Fehler zu erkennen und daraus bereitwillig zu lernen. Verantwortung haben heißt auch, zu seinen Fehlern zu stehen und alles dafür zu tun, dass sich diese nicht wiederholen – schließlich verlassen sich unsere Mandanten vollständig auf unsere Arbeit.

Zu guter Letzt sollte man aber eine gewisse Lockerheit mitbringen. Schließlich sitzen wir nicht nur in einem Raum und haken Zahlen ab. Jede einzelne Persönlichkeit gestaltet die Zusammenarbeit und fördert in jeder Konstellation das besondere Miteinander.

Vielen Dank für das Gespräch.

Gerne.