Themen

Vorsteuerabzug bei unentgeltlichen Zuwendungen

Gegen die Auffassung der Finanzverwaltung hat der BFH entschieden, dass der anteilige Gewinn, der auf ein häusliches Arbeitszimmer in einer selbstgenutzten Wohnimmobilie entfällt, auch dann steuerfrei ist, wenn die Veräußerung innerhalb einer Frist von zehn Jahren nach der Anschaffung erfolgt.

Erleichterungen bei den Berichtspflichten gemäß CSRD und ESRS

Die Europäische Kommission hat auf der Grundlage der von der EFRAG erarbeiteten ESRS-Entwürfe aus November 2022 am 9. Juni 2023 den Entwurf einer Delegierten Verordnung zur Übernahme der ESRS mit einer Reihe von Erleichterungen zu den Berichtspflichten veröffentlicht und zur Konsultation freigegeben. Stellungnahmen können noch bis zum 7. Juli 2023 eingereicht werden.

Die neuen EU-Informationssicherheitsgesetze

Die digitale Transformation hat in den letzten Jahren zu einem starken Wandel in der Gesellschaft geführt. Unternehmen, Regierungen und Bürger profitieren heute mehr denn je von den Fortschritten in der Digitalisierung und der IT-gestützten Automatisierung, gleichwohl steigt die Abhängigkeit von einer sicheren digitalen Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund verfolgt die EU das Ziel, die Sicherheit digitaler Infrastrukturen und damit des Geschäftsbetriebs von Unternehmen durch neue Gesetze zur Informationssicherheit zu stärken. Zusätzlich zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den in Deutschland durch das BSI-Gesetz bestehenden Regulierungen kritischer Infrastrukturen (KRITIS) werden damit europaweit umfassende Anforderungen an die Informationssicherheit getroffen, welche die Mitgliedsstaaten bis zum 17. Oktober 2024 in nationales Recht umsetzen müssen. Für große Teile des Mittelstands werden die diesbezüglichen Anforderungen ab diesem Zeitpunkt einzuhalten sein. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die aktuellen EU-Gesetze zur Informationssicherheit und die daraus erwachsenden Anforderungen an Unternehmen.

Aktuelles aus dem Verfahrensrecht 2022

Auch das Jahr 2022 hat wieder verschiedene Änderun­gen im steuerlichen Verfahrensrecht gebracht. Wiederum sind die Verwaltung und die Finanzrechtsprechung in diesem Teilbereich des Steurerrechts aktiv gewesen.

Aktuelles aus dem Verfahrensrecht 2021

Wie nahezu jedes Jahr hat auch 2021 Änderungen des steuerlichen Verfahrensrechts gebracht. Die Änderun­gen der AO durch diverse Steueränderungsgesetze ha­ben dabei allerdings eine sehr unterschiedliche Be­deutung für die Praxis. Die wichtigsten Änderungen werden nachfolgend ausführlich gewürdigt, die übrigen der Vollständigkeit halber lediglich aufgeführt, insbesondere, wenn es sich um reine Folgeänderungen handelt. Die Neuerungen, die sich im steuerlichen Verfahrensrecht durch Verwaltungsverlautbarungen und höchstrichterliche Rechtsprechung im Wesentlichen des BFH, aber auch des BVerfG ergeben haben, werden in einem späteren Beitrag an dieser Stelle dar­gestellt.

IT-Risikomanagement – Aktive Steuerung von Cyberrisiken

Unternehmen sind kontinuierlich Cyberangriffen ausgesetzt, die ein hohes Risiko für den Geschäftsbetrieb darstellen können. Dabei werden die Angriffe immer ausgereifter. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen durch Pandemie, Lieferprobleme und Ukrainekrise zusehends verändert. Eine aktive Steuerung der Risiken ist daher unerlässlich.

BMF äussert sich zu Zinsentscheid des Bundesverfassungsgerichts

Mit Beschluss vom 8. Juli 2021 hat das Bundesverfassungsgericht den gesetzlichen Zinssatz von 6 % für die Zeit ab 2014 als verfassungswidrig eingestuft. Das Bundesfinanzministerium hat sich jetzt in einem Schreiben vom 17. September 2021 zu verschiedenen Praxisfragen der Umsetzung dieser Entscheidung geäußert.